Die Lösung für den Türrahmen

Basewood mit Spinchboard solo Hybrid mit dem Screwless kit im Türrahmen verankert. Alles von Max Climbing

Vielleicht habt Ihr ja das gleiche Problem wie ich: Ihr habt Wände aus Sand und Stroh, Bohren, Dübel und Schrauben sind keine gute Idee? Glücklicherweise gibt es ein paar coole Lösungen für den Türrahmen.

Meine Türen sind leider zu schmal für das Rockbase von smartrock. Die RockbaseFlex würde passen, ist aber leider aktuell ausverkauft. Smartrock hat da ein ziemlich smartes System entwickelt. Durch die Lastenverteilung ist die Beschädigung eures Türrahmens praktisch unmöglich. Das System verbindet Klimmzugstange und die Grundplatte, an der Ihr Fingerboard und Griffe anbringen könnt. Das Allerbeste: Ihr könnt die ganze Konstruktion mit einem Handgriff auf- und abhängen. Die Tür bleibt also eine Tür und fürs Training wird sie zum heimischen Kletter-Gym. Smartrock bietet die Rockbase im Bundle mit Hangboards verschiedener Anbieter an. Ich denke, die Rockbase ist das eleganteste bohrfreie Türrahmensystem.

Die Alternative: Das Basewood von Max Climbing. Zusammen mit dem extra erhältlichen Montageset (Screwless mounting kit) lässt sich auch das recht fix im Türrahmen befestigen (siehe Bilderstrecke). Der Vorteil: Max Climbing bietet eigene damit abgestimmte Hangboards, Griffe und frei schwingende Trainigsgriffe an. Sie alle lassen sich in Sekundenschnelle mit dem mitgelieferten und am Basewood befestigten Inbusschlüssel nach Belieben umschrauben. Das Basewood ist also ein sehr flexibler, wandelbarer und individueller Trainingspartner. Ich benutze das Spinchboard solo Hybrid von Max Climbing und bin damit super zufrieden. Es ist das einzige Wende-Hangboard, dass ich kenne und wächst sprichwörtlich mit. Wenn Du zu hart wirst, einfach schnell umdrehen und weiter schwitzen. Es bietet Sloper, Crimps und Fingerlöcher. An meinem Basewood hängen außerdem die Maxgrip Hybrid. An ihnen lässt sich durch die freie Aufhängung an den mitgelieferten Seilen Fingerkraft und Stabilitätsmuskulatur simultan trainieren. Unten wurden natürlich auch Klimmzuggriffe in das Basewood eingefräst. Der Nachteil des Max Climbing Basewood mit dem Screwless Mounting Kit: Es lässt sich nicht ganz so einfach an- und abbauen. Die Montage ist zwar ein Kinderspiel (siehe Bilderstrecke), aber das An- und Abhängen dauert ein paar Sekunden länger als bei der Rockbase von smartrock, da zwei Flügelschrauben ein wenig mit den Fingern gelöst werden müssen. Ausgehängt werden muss die Tür auch für das Basewood nicht, falls sie im geöffneten Zustand einen Abstand von mindestens 17 mm zum Türrahmen vorweist (siehe Installationsanleitung des Basewood im Türrahmen). Ich finde, das hölzerne System könnte aber auch zwischen den Trainingseinheiten hängen bleiben, falls ihr euch nicht die Klotür ausgesucht habt. Es schmückt jeden Türrahmen.

Ich habe natürlich auch einen Beastmaker. Hier muss man zwar vom 1000er auf den 2000er umsteigen, wenn man zu hart wird. Aber der Beastmaker ist natürlich trotzdem ein Klassiker. Er macht nicht nur hart, sondern sieht auch noch super aus. Beastmaker bietet für ein paar Euro auch eine Trainings-App an, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe. Ihr könnt natürlich den Beastmaker sowohl an die Rockbase von smartrock als auch an das Basewood von Max Climbing schrauben. Allerdings nicht mit dem schnell wechselbaren Inbus-System von Max-Climbing.

Alle erwähnten Artikel lassen sich entspannt online bestellen. Postet gerne auch eure Hangboard-Erfahrungen. Viel Spaß beim härter klettern!

Hier findet ihr eine komplette Anleitung zur Installationd es Basewood von Max Climbing in eurem Türrahmen.

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