Das kleine Einmaleins der Kletterbegriffe
„Der nächste Zug ist ein Dyno. Da muss man im Deadpoint an den kleinen Crimp greifen und dann aufpassen, dass die Tür nicht aufgeht.“ Wie alle, die für irgendetwas brennen, haben auch die Kletterinnen und Kletterer ihre eigene Sprache. Und wie immer im aktuellen Zeitalter ist sie durchsetzt von der englischen Sprache. Falls ihr diesen großartigen Sport gerade erst für euch entdeckt habt und in der Boulderhalle manchmal nur Bahnhof versteht, seid ihr hier genau richtig. Damit ihr in Zukunft alle beim Kletter-Talk ganz vorne dabei seid, habe ich euch ein kleines Wörterbuch für die Hosentasche zusammengestellt:
A
- Abbauen (engl.: cleaning the route): wenn ihr draußen klettert, bleibt meist eine ganze Menge teures Material in der Wand; bei der einfachen Sportkletterei geht es vor allem um die Expressen; derjenige, der sich darum kümmert, dass alles wieder aus der Wand gefriemelt wird, baut ab
- abgespreckt: der Fels schmirgelt nicht nur die Haut an euren Fingern ab, sondern auch umgekert; je häufiger eine Route geklettert wird, desto glatter und schmieriger werden die Griffe; sie werden abgespeckt; im Kalkstein führt Schweiß zu schnellem Abspecken; dagegen hilft Chalk; dem Sandstein dagegen macht Schweiß nicht viel aus; dafür gleicht das Chalk die raue Oberfläche aus und lässt den Sandstein glatt werden; also benutzt viel Chalk im Frankenjura und seid sehr sparsam damit in Fontainebleau!
- ablassen: der Sicherer lässt den Kletterer am Seil hinunter
- Abseilachter: Ein Sicherungs- und Abseilgerät in Form einer 8. Das war mal der Standard.
- abseilen: Hier lässt sich der Kletternde selbst am Seil ab. Das schont übrigens auch beim Sportklettern draußen das bestehende Material, da das Seil nicht durch den Anker laufen muss und dort keine Reibung verursacht. Stattdessen läuft es durch euer Abseilgerät, z.B. ein Tube. Ihr könnt es irgendwann ersetzen. Aber der Austausch des Ankers ist meist komplizierter und teurer. Grundsätzlich gilt das Gebot: Schont das Material, das ihr im Felsen vorfindet. Es kostet viel Mühe und Geld, euch das Sportklettern zu ermöglichen. Nach euch wollen auch andere noch sicher im Felsen hängen.
- Absprunggelände (siehe Sturzgelände)
- Achterknoten: ein häufig zur Sicherung verwendeter Knoten. Mit einer doppelten Acht befestigt der Kletterer das Seil an seinem Gurt an zwei Punkten.
- Affenindex (engl.: Ape-Index): Armspannweite:Körperlänge=Affenindex. Ob ein hoher Index beim Klettern wirklich vorteilhaft ist, bleibt fragwürdig. Im Zweifel sind weder die Körpergröße, noch die Armlänge Ausreden, falls ihr einen Zug nicht schafft. Trainiert härter, dann könnt ihr härter klettern.
- Agonisten: Die Muskeln, die bei Kontraktion die gewollte Bewegung eines Gelenkes ermöglichen.
- Ägypter: siehe Dropknee
- Anker: Extra abgesicherter Fixpunkt zwischen zwei Seillängen oder am Ende einer Sportkletterroute. Häufig sind zwei ggf. sogar mit einer Kette verbundene Bohrhaken vorhanden. Hier sind der Standplatzbau, das Nachsichern oder Abseilen möglich.
- Antagonisten: Bezeichnet die Muskeln, die bei Kontraktion die Bewegung der Agonisten hemmen und eine stabile Motorik möglich machen. Das Antagonisten-Training sollte im Klettertrainingsplan nicht fehlen. Das ist wichtig für stabile Bewegungen, maximale Kraftentfaltung der Agonisten und Verletzungsprävention.
- antreten: Füße auf einen Tritt stellen. Gute Fußtechnik ist das A und O!
- Arete: Kommt aus dem Französischen und ist der englische Begriff für Kante, also das Gegenteil von Verschneidung
- ATC: Ein Tube-Sicherungsgerät von Black Diamond
- Aufleger (engl.: Sloper): ein schräg abfallender flacher Griff, auf dem man die Hand nur auflegen kann, anstatt etwas zu greifen oder eine Kante, um die Finger aufzustellen.
- Ausbouldern: bezeichnet die Tätigkeit die einzelnen Züge und vor allem die Schlüsselstellen einer Kletterroute oder eines Boulders auszutüfteln, um sie dann später beim Rotpunkt-Versuch zusammenzusetzen.
- ausgesetzt (oder exponiert): Beschreibung von Passagen einer Route, an denen tiefe Stürze möglich sind
- Ausstieg: wenn eine Route nicht durch Ablassen, sondern durch verlassen der Route überhalb des letzten Hakens oder des Ankers beendet wird. Top Out vor allem beim Bouldern häufig.
B
- Bandschlinge: Textilschlinge, die beispielsweise zum Standplatzbau oder für Trad-Expressen verwendet werden.
- Basalt: magmatisches Gestein, das häufig eckige Säulen bildet. Das findet ihr zum Beispiel in Ettringen in der Eifel.
- Begehung: Das Durchsteigen einer Route
- Beta: Wenn euch jemand erklärt, wie er die Route, die ihr projektieren oder flashen wollt, geklettert ist. Dann verrät er euch seine Beta, sozusagen die Anleitung für die Route oder einen Zug. Merke: Mit bekannter Beta zählt es nicht als On Sight. Außerdem kann es verschiedene Lösungen geben.
- Bigwall: Hohe Felswand mit Multipitch-Routen. Eine der bekanntesten Bigwalls ist der etwa 1000 m hohe El Capitan (kurz: El Cap) im Josemite-Nationalpark.
- blockieren: Einen Griff am gebeugten Arm halten
- Bohrhaken (engl.: Bolt): im Fels einer Sportkletterroute verankerte Schrauben zum Einhängen der Expressen. Es gibt Klebehaken, verdübelte Haken. Früher wurden Schlaghaken verwendet
- Boulderblock (engl.: Boulder): Gesteinsbrocken zum Klettern in Absprunghöhe
- Bouldermatte (engl.: Crashpad): Matte mit hohem Durchschlagwiderstand zum Auslegen des Sturzgeländes und Abfedern der Sturzenergie.
- Bouldern: Klettern in Absprunghöhe ohne Seilsicherung
- Bulin: als doppelter Bulin ein im Klettersport häufig zum Sichern genutzter Knoten. Vorteil: geht leichter wieder auf, weil zieht sich nicht zu. Nachteil: bei längerer unbelasteter Tätigkeit (z.B. bei alpinen Gletscher-Touren in Seilschaft) könnte sich der Knoten ggf. ungewollt lösen.
- Bremshand: die Hand des Sicherers an dem freien Ende des Seiles
- Bürste: nicht nur für die Zähne gut. Beim Klettern am Limit kann ein wenig Putzerei Wunder bewirken
C
- Cam/Camalot: Cam ist der englische Begriff für Friend. Camelot ist der Produktname der Friends von Black Diamond. Der Gebrauch des Wortes Friend im englischen Sprachraum für Klemmgeräte kann für Lacher sorgen.
- Campusboard: Trainingsgerät in Form eines im Überhang angebrachten Brettes mit übereinander angeordneten horizontalen Leisten
- campussen: Kletterjargon für das Durchhangeln einer Passage einer Kletterroute also ohne Benutzung der Füße
- Chalk: Auch: Magnesia. Weißes Pulver zum Trocknen des Handschweißes. Erhältlich als Ball, Block oder in Pulverform
- Chalkbag/-bucket: Behälter für das Chalk
- chippen: einen Felsen mit Werkzeug künstlich so bearbeiten, dass Tritte oder Griffe dort entstehen, wo vorher keine waren. Früher war das schippen weit verbreitet, wie zum Beispiel in Fontainebleau. Dadurch werden teilweise harte Routen für immer zerstört. Chippen ist heutzutage strengstens verboten. Falls ihr eine Route nicht schafft, macht eine andere oder trainiert härter!
- cleanen: siehe abbauen
- clippen: im Vorstieg das Seil durch den freien Karabiner einer Expresse legen. Wichtig: Das Seilende deines Gurtes sollte in Kletterrichtung aus der Exe führen.
- Clipstick: meist ein teleskopartig ausziehbarer Stab, mit dem eine Expresse außerhalb der Armreichweite ein- und ausgehängt werden kann. Das kann zum Beispiel bei hohen ersten Haken nützlich sein, ist aber diskussionswürdig, ob das bei einem Rotpunkt-Versuch zulässig ist.
- Coremuskulatur:
- Crashpad: siehe Bouldermatte
- Crimp (half, full, open)
- Crux (auch: Schlüsselstelle): eine besonders schwierige Passage einer Kletterroute, an der sich häufig Scheitern oder Erfolg entscheidet
D
- Dach (auch: Überhang): eine Route in einem Winkel kleiner als 90 Grad zur Erdoberfläche, wobei mit Dach eigentlich immer ausgeprägte nahezu horizontale Überhänge gemeint sind.
- Deadpoint: der Punkt eines dynamischen Zuges zwischen Aufwärts- und Abwärtsbewegung, an dem die Schwerkraft für einen Moment nicht spürbar ist und rasch an den nächsten Griff gepatscht werden kann.
- Deep Water Solo: Kletterei ohne Seilsicherung mit Absprungmöglichkeit in ein Gewässer
- Dihedral (deutsch: Verschneidung): Kletterei zwischen zwei Felswänden, die in etwa im 90-Grad-Winkel zueinander stehen. Durch Stütz oder gute Beinarbeit können die Arme häufig entlastet werden. Einfache Verschneidungsrouten eignen sich häufig für Techniktraining
- doppeln (engl.: to match): einen Griff mit beiden Händen belasten. Das eingedeutschte Verb „matchen“ ist synonym gebräuchlich
- Doppelseil: Überbegriff für Halb- und Zwillingsseile, die in der alpinen Kletterei verwendet werden (siehe Halbseil/Zwillingsseil)
- doppelter Bulin: siehe Bulin (Knoten); doppelt=zurückgefädelt
- Double Dyno: dynamische Bewegung, bei der beide Hände gleichzeitig ihre Griffe verlassen
- Dropknee: Eindrehen des Knies nach innen, sodass es nach unten zeigt
- Dropzone: auch Sturz- oder Fallgelände. Gelände unterhalb eines Boulders. Die Beschaffenheit der D. (z.B. Steine, Fels, Sand, Waldboden, Wurzeln) sollte zur Verletzungsprävention berücksichtigt werden und ggf. mit Crashpads ausgelegt werden.
- dynamisches Seil: Seil mit meist etwa 1/3 Dehnungsvermögen. Wird zur Sicherung beim Sportklettern verwendet. Ein Sturz in ein statisches (nicht dehnbares) Material würde bereits aus kleinen Höhen zu Verletzungen führen. Dieser Umstand sollte auch beim Standplatzbau mit statischen Bandschlingen berücksichtigt werden.
- Dyno: dynamische Bewegung beim Klettern. Sie läuft schneller ab als eine statische Bewegung. Dabei werden der Impuls und das Momentum der Bewegung ausgenutzt, um beispielsweise weitere Züge meistern zu können. Dafür läuft eine statische Bewegung kontrollierter ab.
- Durchstieg: auch: Rotpunktbegehung; klettern einer Route ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln. Sicherungsmaterial, wie Seile und Karabiner, werden lediglich zur Sturzprävention verwendet und dürfen dabei nicht mit dem eigenen Körpergewicht belastet werden.
E
- einbinden: Anlegen des Sicherungsknotens an den Klettergurt
- einbohren: Vorbereitung einer Felswand zum Sportklettern durch setzen von Haken in regelmäßigen Abständen, um sich daran sichern zu können. Menschen wie Kurt Albert und Wolfgang Güllich sorgten so mit großem Aufwand dafür, dass wir in Gegenden wie dem Frankenjura ohne großen Aufwand unserer gemeinsamen Leidenschaft nachgehen können.
- Einfachseil: Ein Seil für die Sportkletterei welches beim Vor- und Nachstieg ungedoppelt zur Sicherung zugelassen ist (in Abgrenzung zu Halb- und Zwillingsseilen)
- einhängen: Anbringen der Expressen an die Bohrhaken einer Route. Eine bereits eingehängte Route kann den Durchstieg erleichtern (zählt trotzdem als Rotpunkt). Es kann aber auch das Einhängen eines Toprope gemeint sein (Toprope-Durchstieg zählt nicht als Rotpunkt).
- Einfachseil:
- Erstbegehung: Die erste Rotpunktbegehung einer Route; die Erstbegeher dürfen die Route benennen und legen traditionell auch den Schwierigkeitsgrad fest (letzterer kann im weiteren Verlauf revidiert werden)
- European Death Knot (Abk. EDK): Bezeichnung für den Sackstich im amerikanischen Kletterjargon, wenn er zur Verbindung zweier Seile verwendet wird. Der Knoten wird trotz des irreführenden Namens häufig verwendet. Cave: beide Seilenden sollten mindestens einen Meter über den Knoten hinausstehen.
- exponiert: Die Exponiertheit einer Route oder einer Passage derselben bezeichnet die Verletzungsgefahr im Falle eines Sturzes.
- Expresse (Abk. Exe): auch: Express-Set; zwei Karabiner, die mit einer Textilschlaufe verbunden werden. Beim traditionellen Klettern werden dafür häufig Bandschlingen verwendet, um die Expressen in ihrer Länge justieren zu können.
F
- Fangstoß
- Fb-Skala (=Fontainebleau-Skala): Das in Europa meist verwendete Bewertungssystem für Boulder
- Fingerloch: Ein lochartiger Griff, an dem nur einzelne Finger Platz finden (z.B. Einfingerloch/Mono, Zweifingerloch)
- Fingerlock: Technik, um sich mit Fingern in Rissen zu halten (mehr Infos zu Klettertechniken für Fingerrisse hier)
- Fixpunkt: Besonders gut gesicherter Ort im Felsen, von dem aus der Standplatzbau und die Sicherung mögich sind; häufig zwei ggf. mit einer Kette verbundene Bohrhaken
- Fixpunktsicherung: Sicherung, bei der das Sicherungsgerät direkt mit dem Fixpunkt verbunden ist; wenn der Sicherungspartner beim Sportklettern am Boden steht, ist im Gegensatz dazu die Körpersicherung üblich
- Fixseil: Ein Seil, dass fest im Felsen verankert wurde. Diese können beispielsweise zum Einbohren von Routen verwendet werden.
- Flash: Rotpunktbegehung einer Route beim ersten Versuch (beim Flash darf Beta bekannt sein; für einen On Sight darf keine Beta bekannt sein, also auch kein Kletterpartner beobachtet worden sein)
- Free Climbing: siehe Freiklettern
- Free Solo: Freiklettern ohne Sicherung; ein Sturz kann tödlich enden
- Freiklettern: Klettern ohne Hilfsmittel; Sicherungmaterial oder andere künstliche Gegenstände dürfen nicht zur Fortbewegung verwendet werden (vgl. technisches Klettern)
- Friend (engl.: Cam): Klemmgerät zum Klettern von Trad-Routen. Ursprünglich der Name für das Modell von Wild Country, wird die Bezeichnung Friend im deutschen Sprachraum mittlerweile für alle entsprechenden Geräte auch anderer Hersteller verwendet. Achtung: Das liebevolle Wort Friend klingt englisch, ist heute aber hauptsächlich im deutschen Sprachraum verbreitet.
- Frontlever: Trainingsübung, bei der am Hangboard oder an der Klimmzugstange der Körper in horizontale Lage gebracht wird
- Fußwechsel: Ein Fuß steht mit voller Belastung auf einem Tritt und soll durch den anderen ersetzt werden. Da die Stabilität des Trittes durch die Dynamik beim Fußwechsel beeinträchtigt wird, können die Füße stattdessen häufig durchgekreuzt werden. Dabei kreuzt der entlastete Fuß an dem belasteten vorbei und wird nach Möglichkeit auf einen separaten Tritt gesetzt.
G
- Gaston: ein Seitgriff, der vom Körper weg belastet wird; es wird also also nicht gezogen, sondern gedrückt (mehr Infos über Griffe und Bewegungen hier)
- Go: der Versuch eines Durchstieges
- Granit: Gestein, dass sich häufig in alpinen Klettergebieten, aber auch in Patagonien und dem Yosemite Valley findet.
- Grigri: ein halbautomatisches Sicherungsgerät von Petzl, das bei Belastung blockiert.
- Grip: ein Maß der Reibungsstabilität von Griffen, Tritten oder – bei der Plattenkletterei – auch der planen Felsstruktur
H
- Haken: Das sind die Ösen, die von netten Menschen in den Fels geschraubt wurden, damit ihr bei der Sportkletterei zur Zwischensicherung eure Expressen dort anbringen könnt (siehe Bohrhaken, Klebehaken, Normalhaken)
- Halbmastwurf: Sicherungsknoten; mit Hilfe des Halbmastwurfes kann man ohne zusätzliches Sicherungsgerät direkt am HMS-Karabiner sichern; er gehört zu den Grundlagen der Sicherungstechniken und kann beispielsweise bei Verlust eines Sicherungsgerätes in Mehrseillängen lebensrettend sein
- Halbseil: wird gedoppelt für alpine Mehrseillängen verwendet; das Halbseil darf
- Handwechsel: Falls ein Griff zu klein zum Doppeln ist, kann es nötig sein, ihn mit der anderen Hand zu übernehmen
- Hangboard: Ein Trainingsgerät mit verschiedenen Griffen zur Verbesserung vor allem der Fingerkraft; optimal, auch um zu Hause härter zu werden; gehört über die Klotür eines jeden ambitionierten Kletterers
- Harness: engl. für Sicherungsgurt
- Haul Bag: Eine große Spezialtasche, um an Bigwalls das Material nachzuziehen
- Heelhook: Eine wichtige Fußtechnik, bei der man die Ferse in einem Tritt „verhakt“
- Henkel:
- Highball
- HMS-Karabiner
- Hook
I
J
- Jam
- Jug
- jümarn
K
- Kalkstein
- Kamin
- Karabiner
- Klebehaken
- Klemmkeil
- Kletterführer (Topo)
- Klettergarten
- Klettergebiet
- Klettergurt
- Kletterhalle
- Kletterroute
- Kletterschuhe
- Kletterseil
- Kletterwand
- klippen
- Kneebar
- Knieklemmer
- Konglomerat
- Körpersicherung
- Kreuzen/Durchkreuzen
L
- Lead
- Ledge – heißt übersetzt: der Vorsprung, Felsvorsprung oder Absatz. Dieser kann in einer Bigwall der Übernachtung dienen. Ein Portaledge ist also ein portabler Felsvorsprung
- Leiste
- Lever
- Limestone
- Linie
- Liquid Chalk
M
- Magnesie/Magnesium
- Mantle
- Materialschlaufe
- Max Hangs
- Mehrseillänge
- Mikrotritt – Ein Tritt so klein, dass man ihn kaum sieht, der aber trotzdem hält
- Mono: Einfingerloch
- Moonboard
- Multipitch
N
- Nachstieg
- Nähmaschine
- No-Hand-Rest
- Normalhaken
- Normsturz
- Nut
O
- on sight
- Overhang
P
- Partner Check
- Piece
- Pinch
- Plaisir
- Platte
- Pof
- Portaledge
- Problem
- Projekt/projektieren
- Prusik
- Pump
Q
R
- Rack
- Red Point
- Reepschnur
- Reibung
- Repeaters
- Rest
- Ringband
- Riss
- Rope Solo
- Rout setting
- Rotpunkt
- Routenschrauber/-in
- Routen lesen
- Runout: Weiter Hakenabstand
S
- Sackstich:
- Sandstein
- Sanduhr
- Sauschwanz
- Schlaghaken
- Schlinge
- Schlüsselstelle
- Schnappkarabiner/Schnapper
- Schraubkarabiner/Schrauber
- Schweinchen
- Seil aus
- Seildehnung
- Seil frei
- Seillänge
- Seilschaft
- Seitgriff
- sichern
- Sicherungsgerät
- Sicherungspartner
- Sidepull
- Sinter
- Sitzststart
- Slap
- Sloper
- Smart – Mammut
- Solo
- Speedklettern
- Sportklettern
- Spotten/Spotter
- Stand
- Standplatz
- Statische Bewegung/statischer Move
- statisches Seil
- Sturz
- Sturzgelände (engl.: drop zone)/auch Absprunggelände: Gemeint ist die Beschaffenheit des Untergrundes unter einem Boulder. In Fontainebleau fällt man häufig auf weichen Sand, sodass viele ältere Bleausards gar keine Crashpads mit zum Bouldern nehmen. In Albarracín oder Sneznik ist das Sturzgelände häufig durchsetzt von Felsen und Wurzeln. Crashpads und Spotter können euch vor schweren Verletzungen schützen.
- Sturztraining
- Stütz
- Sweetspot
- Systemwand
T
- Tape
- Tick Mark
- Toehook
- Top Out
- Topo
- Toprope
- Tour
- Trad
- Traverse
- Tritte
- Tube
U
- UIAA
- umbauen
- Umlenker
- Undercling
- Untergriff
- Überhang
V
- Verschneidung
- Volumen
- Vorstieg
W
- weiches Sichern:
X
Y
Z
- Zange (engl.: Pinch):
- Zu: Ausruf der oder des Kletternden an die/den Sicherungspartner/-in mit der Bitte das Seil unter Spannung zu nehmen, sodass es belastet werden und pausiert werden kann
- Zug – Wie der Gegner beim Schach wird auch eine Kletterroute in einzelnen Zügen bezwungen
- zulaufen
- Zustieg
- Zwillingsseil
